Photochemie

Die Photochemie interessiert sich für alle Vorgänge, die entweder durch Licht ausgelöst werden, durch Licht verändert werden können oder zu der Abgabe von Licht führen. Licht umfasst hierbei sowohl den sichtbaren Anteil des elektromagnetischen Spektrums als auch energiereichere (UV- und Röntgenbereiche) oder energieärmere (Infrarotbereich) Strahlungsbereiche.

Ein/e Photochemiker/in möchte mehr über die chemischen, physikalischen, elektronischen Ver-änderungen lernen, die im Zusammenhang der Wechselwirkung zwischen Licht und Materie auftreten. So können chemische Reaktionen unter dem Einfluss von Licht völlig anders ablaufen als im Dunkeln, wie zum Beispiel die natürliche Photosynthese, dem wichtigsten chemischen Prozess auf unserer Erde. Licht kann aber auch unter dem Einsatz synthetischer, menschen-gemachter Konstruktionen in elektrische Energie umgewandelt werden (Solarzellen) und somit die Energieversorgung der Menschheit in der Zukunft sichern helfen. Umgekehrt kann aus dem mittlerweile kostbaren elektrischen Strom wiederum Licht mit hohen Wirkungsgraden hergestellt werden, zum Beispiel in Energiesparlampen oder in LEDs.

Die Photochemie will wissen, warum und wie diese Prozesse verlaufen, wieso sich Atome und Moleküle unterschiedlich verhalten, wenn sie durch Licht angeregt werden, und wie man dies für technische Anwendungen ausnutzen kann. Die Photochemie beschäftigt sich auch mit ana-lytischen Fragestellungen und versucht durch die Anwendung apparativ anspruchsvoller Me-thoden (z.B. Laserspektroskopie) etwas über Vorgänge herauszufinden, die häufig sehr schnell ablaufen, manchmal in wenigen Millionstel einer Sekunde. Die Anwendung dieser physikalisch-chemischen Methoden ist zentral für die Photochemie, aber auch die (Weiter-)Entwicklung die-ser Methoden in der Zusammenarbeit mit Physikern und Ingenieuren.

Photochemiker untersuchen die chemischen Grundlagen dieser Vorgänge und entwickeln auf der Basis dieser Erkenntnisse neue Anwendungen. Diese Anwendungen stehen in vielen Fällen auch im Zusammenhang mit wissenschaftlichen Fragestellungen aus den Nachbardisziplinen Physik, Biologie und Medizin bzw. den Spezialdisziplinen Photophysik und Photobiologie.

In den letzten Jahren hat die Bedeutung photochemischer Inhalte in der universitären Ausbildung enorm zugenommen. Dies zeigt sich unter anderem in den neuen Modulplänen der Bachelor- und Masterstudiengänge im Fach Chemie, in neuen Angeboten für spezielle Masterprogramme und auch in neuen großen Forschungsprojekten unter Beteiligung der Chemie.

Dies hat als Konsequenz, dass es heute an den Hochschulen ein vielseitiges Angebot an Lehr-veranstaltungen und Forschungsmöglichkeiten rund um das Thema Photochemie gibt. Viele naturwissenschaftliche, aber auch ingenieurtechnische Fakultäten oder Fachbereiche an Uni-versitäten und Fachhochschulen bieten Vorlesungen und Praktika auf diesem Gebiet an. Einen allgemeingültigen Lehrplan in Photochemie gibt es bislang allerdings noch nicht. Die Ausbildung in den Bachelor- und Masterstudiengängen ist stark von den Forschungsgebieten der Dozenten bestimmt. Allerdings waren photochemische Grundlagen und Zusammenhänge immer schon Bestandteile der klassischen Chemikerausbildung und werden verstärkt gebündelt und verzahnt.

Photochemiker arbeiten in der chemischen Industrie oder in Optik- und Elektronikunternehmen, an Hochschulen und Forschungszentren, an staatlichen und kommunalen Instituten und Ämtern. Sie beschäftigen sich mit Fragestellungen, die aus sehr unterschiedlichen Bereichen kommen können: chemische Prozesse, Analytik und Spektroskopie, elektronische Bauteile, Farbstoffe und Sensoren, optische Elemente und lichtgesteuerte Vorgänge.

Von Photochemikern wird sowohl ein tiefgehendes chemisches Wissen verlangt als auch ein sehr gutes physikalisch-analytisches Verständnis. Ihre Expertise in den vielen Grenzbereichen zwischen Chemie und Physik macht sie zu stark nachgefragten Gesprächspartnern. Die immer wichtiger werdenden Fragestellungen im Zusammenhang mit der zukünftigen Energieversorgung wie zum Beispiel energieeffiziente Prozesse und Bauteile, neue und effiziente Lichtquellen unter Einsatz nachhaltiger Ausgangsstoffe, neue Speicher- und Displaysysteme eröffnen ein faszinierendes Arbeitsgebiet mit zukunfts- und anwendungsorientierten Forschungs- und Arbeitsmöglichkeiten.

Fach

Die Photochemie interessiert sich für alle Vorgänge, die entweder durch Licht ausgelöst werden, durch Licht verändert werden können oder zu der Abgabe von Licht führen. Licht umfasst hierbei sowohl den sichtbaren Anteil des elektromagnetischen Spektrums als auch energiereichere (UV- und Röntgenbereiche) oder energieärmere (Infrarotbereich) Strahlungsbereiche.

Ein/e Photochemiker/in möchte mehr über die chemischen, physikalischen, elektronischen Ver-änderungen lernen, die im Zusammenhang der Wechselwirkung zwischen Licht und Materie auftreten. So können chemische Reaktionen unter dem Einfluss von Licht völlig anders ablaufen als im Dunkeln, wie zum Beispiel die natürliche Photosynthese, dem wichtigsten chemischen Prozess auf unserer Erde. Licht kann aber auch unter dem Einsatz synthetischer, menschen-gemachter Konstruktionen in elektrische Energie umgewandelt werden (Solarzellen) und somit die Energieversorgung der Menschheit in der Zukunft sichern helfen. Umgekehrt kann aus dem mittlerweile kostbaren elektrischen Strom wiederum Licht mit hohen Wirkungsgraden hergestellt werden, zum Beispiel in Energiesparlampen oder in LEDs.

Die Photochemie will wissen, warum und wie diese Prozesse verlaufen, wieso sich Atome und Moleküle unterschiedlich verhalten, wenn sie durch Licht angeregt werden, und wie man dies für technische Anwendungen ausnutzen kann. Die Photochemie beschäftigt sich auch mit ana-lytischen Fragestellungen und versucht durch die Anwendung apparativ anspruchsvoller Me-thoden (z.B. Laserspektroskopie) etwas über Vorgänge herauszufinden, die häufig sehr schnell ablaufen, manchmal in wenigen Millionstel einer Sekunde. Die Anwendung dieser physikalisch-chemischen Methoden ist zentral für die Photochemie, aber auch die (Weiter-)Entwicklung die-ser Methoden in der Zusammenarbeit mit Physikern und Ingenieuren.

Photochemiker untersuchen die chemischen Grundlagen dieser Vorgänge und entwickeln auf der Basis dieser Erkenntnisse neue Anwendungen. Diese Anwendungen stehen in vielen Fällen auch im Zusammenhang mit wissenschaftlichen Fragestellungen aus den Nachbardisziplinen Physik, Biologie und Medizin bzw. den Spezialdisziplinen Photophysik und Photobiologie.

Studium

In den letzten Jahren hat die Bedeutung photochemischer Inhalte in der universitären Ausbildung enorm zugenommen. Dies zeigt sich unter anderem in den neuen Modulplänen der Bachelor- und Masterstudiengänge im Fach Chemie, in neuen Angeboten für spezielle Masterprogramme und auch in neuen großen Forschungsprojekten unter Beteiligung der Chemie.

Dies hat als Konsequenz, dass es heute an den Hochschulen ein vielseitiges Angebot an Lehr-veranstaltungen und Forschungsmöglichkeiten rund um das Thema Photochemie gibt. Viele naturwissenschaftliche, aber auch ingenieurtechnische Fakultäten oder Fachbereiche an Uni-versitäten und Fachhochschulen bieten Vorlesungen und Praktika auf diesem Gebiet an. Einen allgemeingültigen Lehrplan in Photochemie gibt es bislang allerdings noch nicht. Die Ausbildung in den Bachelor- und Masterstudiengängen ist stark von den Forschungsgebieten der Dozenten bestimmt. Allerdings waren photochemische Grundlagen und Zusammenhänge immer schon Bestandteile der klassischen Chemikerausbildung und werden verstärkt gebündelt und verzahnt.

Beruf

Photochemiker arbeiten in der chemischen Industrie oder in Optik- und Elektronikunternehmen, an Hochschulen und Forschungszentren, an staatlichen und kommunalen Instituten und Ämtern. Sie beschäftigen sich mit Fragestellungen, die aus sehr unterschiedlichen Bereichen kommen können: chemische Prozesse, Analytik und Spektroskopie, elektronische Bauteile, Farbstoffe und Sensoren, optische Elemente und lichtgesteuerte Vorgänge.

Von Photochemikern wird sowohl ein tiefgehendes chemisches Wissen verlangt als auch ein sehr gutes physikalisch-analytisches Verständnis. Ihre Expertise in den vielen Grenzbereichen zwischen Chemie und Physik macht sie zu stark nachgefragten Gesprächspartnern. Die immer wichtiger werdenden Fragestellungen im Zusammenhang mit der zukünftigen Energieversorgung wie zum Beispiel energieeffiziente Prozesse und Bauteile, neue und effiziente Lichtquellen unter Einsatz nachhaltiger Ausgangsstoffe, neue Speicher- und Displaysysteme eröffnen ein faszinierendes Arbeitsgebiet mit zukunfts- und anwendungsorientierten Forschungs- und Arbeitsmöglichkeiten.

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